Hör auf die Stimme
auf deinen Wegen, durch das Leben
da kommen Kreuzungen, und du stehst
du musst abwägen und überlegen, was du wählst und wofür du gehst
die bösen Geister, und all die Quäler
immer wieder, kommen sie zurück
es wird nicht leichter, nein es wird schwerer
du musst ihn meistern, den nächsten Schritt
da wo guter Rat teuer, du grad lost und gebeutelt bist
war da nicht immer diese Stimme, die dir hilft und zwar immer
Hör auf die Stimme, hör was sie sagt, sie war immer da, komm, hör auf ihren Rat
Hör auf die Stimme, sie macht dich stark, sie will dass du’s schaffst
also hör was sie dir sagt
Hör auf die Stimme

Genau beginnt das lied von EFF aka Mark Forster. Gemeint ist mit der Stimme unser Bauchgefühl.

Das beste Gespür für die Emotionen unserer Mitmenschen haben wir, wenn wir unserem Kopf statt unserem Bauch vertrauen: Wer analytisch denkt, erkennt Gefühle offenbar besser.

Kopf oder Bauch? Bei Entscheidungen im Arbeitsleben hat meist die Vernunft die Oberhand. Dabei wäre das Vertrauen in das Bauchgefühl – auch Intuition genannt – oft die bessere Wahl.

Eigentlich hat man sich schon für eine Sache entschieden – doch irgendwie verursacht die Entscheidung ein komisches Gefühl: Treffe ich damit wirklich die richtige Wahl? Wer solche Gedankenblitze kennt, wer vor Entscheidungen ein gutes oder auch weniger gutes Gefühl bemerkt oder Vorahnungen hat, wie zum Beispiel ein Projekt verlaufen wird, sollte seine Gedanken und Empfindungen nicht achtlos beiseiteschieben. „Niemand kann vorhersagen, ob eine Entscheidung tatsächlich hundertprozentig richtig ist – aber das Bauchgefühl kann helfen, die Trefferquote zu erhöhen“, meint Dr. Jürgen Wunderlich, Managementtrainer und Autor des Buches „Intuition – Die unbewusste Intelligenz“. Untersuchungen haben ergeben, so Wunderlich, dass die Entscheidungen, die nach dem Bauchgefühl getroffen wurden, zehn bis fünfzehn Prozent treffender waren als Beschlüsse, die auf rein rationalen Argumenten basierten. „Wenn mir die Variablen eines Problems bekannt sind, entscheide ich eher rational. Bei einem Problem mit vielen Unbekannten, lasse ich mich lieber vom Bauchgefühl leiten“, so Jürgen Wunderlich. Quelle: www.jobware.de