Davon, wie der ehemalige CEO von Sun aus dem Nähkästchen plaudert und Steve einfach nur schweigt.
Kurzbeitrag: In Kurzform: Steve Jobs ruft Jonathan Schwartz an und bedroht in damit, ihn wegen der Verletzung von Patenten mittels der Software 'Project Looking Glass' zu verklagen. Jonathan erwidert: "Hey Steve, woher kommt nochmal die Inspiration für Keynote?" Steve schweigt. Und läßt Sun seitdem mit Klagedrohungen in Ruhe. Die ganze Geschichte gibt es hier.
Davon, wie undankbar Open-Source Konsumenten sind oder: Geiz ist geil!
Geiz ist geil! Eine Werbekampagne, die sich in die Köpfe der Deutschen unwiderruflich eingebrannt hat und volkswirtschaftlich betrachtet großen Schaden angerichtet hat. Das setzt sich, überraschenderweise, bis in die tiefsten Tiefen des Internets fort und hat eine Anspruchshaltung von Konsumenten gegen freie Entwickler hervorgebracht, über die man sich nur wundern kann.
Dagegen wendet sich in seinem Artikel auch Frank Bültge, der neben seiner Haupttätigkeit als Software-Entwickler für WordPress Plugins und Themens für WordPress entwickelt, die er zur freien Verfügung bereitstellt und auch für den kommerziellen Vertrieb freigibt.
Dabei beschwert er sich nicht einmal über die fehlende finanzielle Unterstützung, sondern mehr über die gesamte Mentalität. Dass Leute tendentiell nicht bereit sind für etwas Geld als "Danke-schön" auszugeben, was sie auch umsonst haben können, sollte niemanden wundern und grade gewerblicher Nutzer dieser Software benutzt freie Software ja grade aus dem Grund der freien Verfügbarkeit.
Neben dieser Nicht-Bereitschaft für Leistung zu zahlen, scheint es jedoch weiterhin den Anspruch der Nutzer zu geben, umsonst 100%-funktionierende Software für ihr Geld zu erhalten. Umsonst! Jeder, der sich schon mal mit Software-Entwicklung beschäftigt hat weiß, wie anspruchsvoll es ist bug-freie Software zu entwickeln. Und höhere Komplexität der Software senkt die Anforderungen nicht gerade.
Deshalb mein Aufruf an alle Nutzer von OpenSource Software oder GPL-lizensierten Produkten: Lasst den Entwicklern auch mal ein Danke-schön oder ein Lob zukommen, wenn es schon nicht dafür reicht, ein paar Euro zu spenden. Das ist kein großer Arbeitsaufwand, freut den Entwickler und steigert langfristig die Qualität der Software.